Slowenien – in Forschung und Entwicklung ganz vorn

Nach einer Studie der AHK Slowenien ist Slowenien unter den mittel- und osteuropäischen Ländern für Investitionen von Unternehmen mit deutschem Kapital am anziehendsten.

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In den vergangenen drei Jahren haben sich in Slowenien die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die Verhältnisse in den Wirtschaftszweigen deutlich verbessert. Das hängt vor allem mit der Lage auf dem Weltmarkt und dem erneuten globalen, insbesondere europäischen, wirtschaftlichen Aufschwung zusammen. Doch im Vergleich zu den anderen Ländern in Mittel- und Osteuropa ist es Slowenien gelungen, die politische und soziale Stabilität, die Vorhersehbarkeit der Politik, den Kampf gegen die Korruption, die Transparenz öffentlicher Ausschreibungen und die Qualität der Hochschulbildung zu verbessern.

Die Firmen sind optimistisch, was die wirtschaftlichen Prognosen für Slowenien betrifft, auch in Bezug auf die kommerzielle Position der Unternehmen und deren Position innerhalb der Wirtschaftszweige. Die Zahlen zeigen in Slowenien eine stabile Investitionspolitik der Firmen mit deutschem Kapital – Kapital, das in den kommenden Jahren vor allem in die personelle Weiterbildung des Personals, Digitalisierung, Produktentwicklung sowie die Produktionserweiterung gesteckt werden soll. Der mitteleuropäische Trend, was die Knappheit von Arbeitskräften betrifft, ist auch in Slowenien angekommen. Ein Problem, das die Firmen durch Umschulungsmaßnahmen, Rationalisierung, Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmern sowie berufliche Weiterbildungen der Beschäftigten zu lösen versuchen.

Nach den Worten der Vorstandsvorsitzenden der AHK Slowenien Gertrud Rantzen hat Slowenien im Bereich Forschung und Entwicklung „die besten Bedingungen in der Region. Wenn wir noch die gute Arbeitskraft, die Qualität der lokalen Lieferanten und die Qualifikation der Arbeitnehmer hinzufügen, kann man sagen, dass Slowenien ein exzellenter Standort für ausländische Produktionsunternehmen ist. Dennoch ist die Ausrichtung in die Zukunft wichtig.“ Dem fügt Frau Rantzen abschließend hinzu: „In letzter Zeit sehen wir einen Mangel an qualifizierten und hochgebildeten Arbeitnehmern, die einen Mehrwert schaffen und in Zukunft aus dem Ausland angeworben werden müssen. Maßnahmen in diesem Bereich sind notwendig, um ein nachhaltiges Wachstum der slowenischen Wirtschaft und eine menschenwürdige Zukunft für die nächsten Generationen zu gewährleisten.“

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