Die deutsche Regierung hat ihre Prognose für das diesjährige BIP-Wachstum von einem auf 0,5 Prozent gesenkt. Als Hauptgründe nennt sie die Folgen des Krieges im Iran, insbesondere die dadurch bedingten höheren Energie- und Rohstoffpreise, sowie die anhaltend schwache wirtschaftliche Erholung.
Laut der deutschen Wirtschaftsministerin Katherine Reiche verlief die Erholung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres langsamer als erwartet und dieser Trend setzt sich in diesem Jahr fort. Trotz geplanter staatlicher Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutzmaßnahmen und Verteidigung bleiben deren Auswirkungen begrenzt. Eine zusätzliche Belastung für die exportorientierte deutsche Wirtschaft stellt zudem die Instabilität im Welthandel dar.