Die Importpreise in Deutschland lagen im September 2026 um 10,4 Prozent über dem Vorjahresniveau und verzeichneten damit den stärksten Anstieg seit Ende 2022. Hauptursache sind deutlich höhere Preise für Energieimporte wie Strom, Erdöl, Erdgas und Mineralölprodukte. Auch wichtige industrielle Vorleistungsgüter, darunter Metalle, elektronische Bauteile und Kunststoffe, verteuerten sich spürbar. Die Entwicklung erhöht den Kostendruck für viele Unternehmen und könnte sich in den kommenden Monaten auf weitere Preisentwicklungen auswirken.
Quelle: [destatis.de]