Auf der Dual-Use-Konferenz in Slowenien wurde die strategische Abhängigkeit Europas in Schlüsselbereichen wie Rohstoffen, Energie, Pharmazeutika und kritischer Infrastruktur thematisiert. Vertreter aus Wirtschaft und Forschung betonten, dass Dual-Use-Technologien eine effiziente Möglichkeit bieten, zivile und sicherheitsrelevante Anwendungen zu verbinden und Investitionen widerstandsfähiger zu machen. Trotz eines Rückgangs der Industrieproduktion im verarbeitenden Gewerbe um 1,1 Prozent in den ersten elf Monaten 2025 zeigen Unternehmen eine verstärkte Anpassung an veränderte globale Rahmenbedingungen. Dies spiegelt sich unter anderem im deutlichen Wachstum des slowenischen Verteidigungs- und Dual-Use-Industrieclusters in den letzten Jahren wider. Diskutiert wurden zudem Investitionsinstrumente, Wissenstransfer und die Stärkung kritischer Infrastrukturen als zentrale Faktoren für langfristige Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit.
Quelle: DELO