Die Deutsche Telekom hat in München ihr erstes großes KI-Rechenzentrum eröffnet, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem US-Chiphersteller Nvidia und dem Softwarekonzern SAP. Für den Betrieb des Zentrums wurden rund eine Milliarde Euro investiert, unter anderem für 10.000 Grafikprozessoren, die KI-Anwendungen für Unternehmen, Start-ups und wissenschaftliche Einrichtungen verarbeiten. Das Rechenzentrum befindet sich im am Rande des Englischen Gartens und nutzt erneuerbare Energien, wobei die Abwärme künftig das umliegende Büroquartier mit Fernwärme versorgen soll. Ziel ist es, deutsche Unternehmen bei der Nutzung von KI zu unterstützen und die digitale Souveränität zu stärken. Das Zentrum wird von Partnern wie Siemens, Agile Robots, Perplexity und der Leibniz Universität Hannover genutzt, wodurch die Auslastung bereits über ein Drittel beträgt. Das Projekt soll Europa unabhängiger von US-Anbietern im KI-Bereich machen und gleichzeitig die Einhaltung deutscher Datenschutz- und Sicherheitsstandards gewährleisten.