Die Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter rund 26.000 Unternehmen zeigt zum Jahresbeginn 2026 weiterhin eine schwache wirtschaftliche Dynamik in Deutschland. Der DIHK-Stimmungsindex steigt zwar leicht auf 95,9 Punkte, bleibt damit jedoch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 110 Punkten. Nur 25 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage als gut, während 24 Prozent sie als schlecht einschätzen. Für 2026 erwartet die DIHK lediglich ein Wirtschaftswachstum von rund 1 Prozent, das vor allem auf Statistik- und Kalendereffekte sowie höhere Staatsausgaben zurückzuführen ist. Als größte Risiken nennen Unternehmen hohe Arbeitskosten und schwache Inlandsnachfrage (je 59 Prozent) sowie wirtschaftspolitische Unsicherheiten (58 Prozent). Investitionen bleiben zurückhaltend: 23 Prozent der Betriebe planen höhere Ausgaben, 31 Prozent wollen sie reduzieren. Auch die Beschäftigungsaussichten sind verhalten, während sich die Exporterwartungen mit jeweils 22 Prozent positiven und negativen Einschätzungen stabilisieren.
Quelle: DIHK