Im Jahr 2025 haben internationale Unternehmen ihre Investitionen in Deutschland auf 96 Milliarden Euro mehr als verdoppelt, nach 43 Milliarden Euro im Vorjahr, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Damit investierten ausländische Firmen erstmals seit 2003 (ausgenommen der Corona-Pandemie) mehr in Deutschland als deutsche Unternehmen im Ausland. Die Autoren führen dies auf die wirtschaftliche und politische Stabilität des Standorts zurück. Experten betonen zudem den Vorteil des EU-Binnenmarkts, der Zugang zu rund 450 Millionen Konsumenten und harmonisierte Rahmenbedingungen bietet. Deutschland gilt damit als besonders verlässlicher Investitionsstandort, was im globalen Vergleich mit einem weltweiten Zuwachs ausländischer Direktinvestitionen von 14 Prozent zusammenfällt.
Quelle: GTAI