Zu Jahresbeginn hat sich die Inflation in Deutschland wieder verstärkt. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise im Januar um 2,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, nachdem die Teuerungsrate im Dezember bei 1,8 Prozent gelegen hatte. Preistreiber waren vor allem Dienstleistungen, die sich überdurchschnittlich verteuerten, sowie höhere Preise für Lebensmittel und Kraftstoffe. Dämpfend wirkten dagegen weiterhin rückläufige Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr. Ökonomen verweisen zudem auf staatliche Maßnahmen wie die Anhebung des CO₂-Preises und das teurere Deutschlandticket, die die Verbraucherpreise zusätzlich beeinflussen. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten Fachleute eine Inflationsrate knapp oberhalb von zwei Prozent, auch wenn zwischenzeitlich niedrigere Werte möglich erscheinen.
Quelle: Süddeutsche