Das Geschäftsklima in der chemischen Industrie hat sich im Januar leicht verbessert, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. Der ifo-Index stieg von -24,6 auf -23,5 Punkte. Während sich die Erwartungen spürbar aufhellten (von -19,3 auf -11,4 Punkte), verschlechterte sich die Bewertung der aktuellen Lage (von -29,7 auf -34,9 Punkte). Der Auftragsbestand legte zu und erreichte 1,8 Monate Reichweite, liegt insgesamt jedoch weiterhin auf sehr niedrigem Niveau. Die Kapazitätsauslastung beträgt 72,7 Prozent und bleibt damit klar unter dem langjährigen Durchschnitt. Viele Unternehmen planen angesichts anhaltenden Preisdrucks und externer Risiken weitere Produktions- und Personalrückgänge.
Quelle: ifo-Institut