Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich zu Jahresbeginn leicht aufgehellt. Der Geschäftsklimaindex stieg im Januar auf -19,6 Punkte nach -19,8 im Dezember. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage zwar schlechter, blicken aber für die kommenden Monate optimistischer auf die Geschäfte. Vor allem im Ausland erwarten die Hersteller steigende Exporte: Die Exporterwartungen legten von -8,0 auf +8,7 Punkte zu, wobei der innereuropäische Handel die treibende Rolle spielt. Innerhalb der EU-Auslandsmärkte verbesserte sich auch die Einstufung der Wettbewerbsposition deutlich von 1,5 auf +15,4 Punkte seit Oktober. Außerhalb Europas schätzen die Betriebe ihre Stellung jedoch weiterhin schlechter ein, insbesondere gegenüber China und zunehmend auch den USA. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hofft auf Impulse durch das neue Handelsabkommen der EU mit Indien, das den Marktzugang verbessern soll.
Quellen: ifo-Institut, Zeit