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Slowenien mit geringerem Haushaltsdefizit zu Beginn des Jahres 2025

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Der slowenische Staatshaushalt verzeichnete im ersten Quartal 2025 einen Rückgang des Defizits um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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© Canva

Laut den Zahlen des Finanzministeriums wurde im April sogar ein Überschuss von 173 Millionen Euro erzielt.

 

In den ersten vier Monaten des Jahres flossen rund 4,7 Mrd. Euro an Einnahmen in die Staatskasse, was einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die Ausgaben beliefen sich auf rund 5 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 7,3 Prozent entspricht. Die Steuereinnahmen stiegen um 3,3 Prozent auf 4,3 Mrd. Euro. Die wichtigste Einnahmequelle, die Mehrwertsteuer, erreichte 1,8 Milliarden Euro (+3,4 Prozent).

 

Bei der Einkommensteuer nahm der Staat 786 Millionen Euro ein, was einem Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Verbrauchssteuern sanken leicht (-2,8 Prozent), was vor allem auf geringere Einnahmen bei Energieerzeugnissen, Tabakwaren und Alkohol zurückzuführen ist. Auch die Körperschaftsteuer war rückläufig (-17,2 Prozent), was auf geringere Abrechnungen und eine Verlagerung von Verbindlichkeiten im Mai zurückzuführen ist.

 

Auf der Ausgabenseite entfielen die größten Posten auf Renten und Gesundheit (631 Millionen Euro, +9,2 Prozent), Subventionen (210 Millionen Euro) und Investitionen (323 Millionen Euro, −4,3 Prozent). Zusätzlich wurden bis Ende April rund 1,1 Mrd. Euro für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser von 2023 bereitgestellt.

 

Quelle: RTV SLO

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