Die jährliche Inflationsrate ist im Juli auf 2,9 Prozent gesunken, nachdem sie im Juni noch bei 3,6 Prozent gelegen hatte. Den größten Einfluss auf die Preisentwicklung hatten höhere Kosten für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe. Auch Preissteigerungen in den Bereichen Freizeit, Sport, Kultur und Verkehr trugen zur Inflation bei. Dienstleistungen verteuerten sich im Jahresvergleich um durchschnittlich 4,6 Prozent, Waren um zwei Prozent.
Im Monatsvergleich wurde hingegen eine leichte Deflation verzeichnet. Die Verbraucherpreise lagen im Juli um 0,1 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Hauptgrund dafür waren saisonale Preisnachlässe bei Kleidung und Schuhen. Gleichzeitig gingen die Preise für langlebige Güter leicht zurück, während alkoholische Getränke, Tabakwaren sowie Restaurant- und Beherbergungsdienstleistungen teurer wurden.
Quelle: MMC RTV