Mit der Bestätigung des neuen Mindestlohns für das Jahr 2026 in Höhe von 1.482 Euro brutto (1.000 Euro netto) ändert sich die Kostenstruktur slowenischer Unternehmen. Obwohl der Bruttolohn um fast 16 Prozent steigt, werden sich die Beiträge der Arbeitgeber um 11,25 Prozent erhöhen und damit 1.735 Euro betragen. Die Differenz ergibt sich aus der spezifischen Berechnung der Beiträge, deren Grundlage nicht der Mindestlohn, sondern 60 Prozent des Durchschnittslohns ist. Dennoch weisen Ökonomen darauf hin, dass die Maßnahme auch eine automatische Erhöhung anderer Arbeitskosten mit sich bringt, wie z. B. die Jahresurlaubsvergütung (mindestens 1.482 Euro) und Zulagen, die an das Grundgehalt gebunden sind, was einen zusätzlichen Liquiditätsdruck für die Unternehmen bedeutet.
Quelle: RTVSLO