2025 stammten fast 60 % des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien, erstmals erzeugten Photovoltaikanlagen mehr Strom als Braunkohlekraftwerke. Der Ausbau von Wind- und Solaranlagen schreitet weiter voran, das Wachstum des Anteils erneuerbarer Energien verlangsamt sich jedoch. Der Stromverbrauch blieb nahezu stabil, rund 55 % des Stroms stammen aus Erneuerbaren. Deutschland ergänzt seine Versorgung durch Importe, vor allem aus Dänemark (Windkraft) und Norwegen (Wasserkraft), sowie Atom- und Kohlestrom aus Frankreich und weiteren Nachbarländern. Die Strompreise stiegen auf durchschnittlich 89 Euro/MWh, Preisspitzen treten dabei vor allem bei geringer Erzeugung aus Erneuerbaren auf. Private Haushalte zahlten im Schnitt 34,8 Cent/kWh, wobei 2026 Entlastungen durch sinkende Netzentgelte und staatliche Zuschüsse geplant sind.
Quelle: Süddeutsche Zeitung