In Slowenien hat das nationale Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz (KCUI) offiziell seine Arbeit aufgenommen. Ziel des Zentrums ist es, den sicheren, verantwortungsvollen und wettbewerbsfähigen Einsatz von KI in Wirtschaft und öffentlichem Sektor zu beschleunigen. Nach Angaben von Digitalisierungsministerin Ksenija Klampfer soll das Zentrum als zentrale Anlaufstelle für Wissen, Schulungen und Beratung dienen und Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie staatliche Stellen vernetzen. Damit wird es einen wichtigen Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft leisten.
Für Aufbau und begleitende Anwendungsprojekte stehen insgesamt zehn Millionen Euro aus mehreren Ministerien zur Verfügung. Das Kompetenzzentrum arbeitet als Konsortium unter der Leitung der Handels- und Industriekammer Slowenien (GZS) und vereint Universitäten, Forschungsinstitute und weitere Partner. Geplant sind unter anderem Weiterbildungsangebote, individuelle Beratungen sowie der gezielte Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Laut GZS-Direktorin Vesna Nahtigal ist das Zentrum ein zentraler Vertrauensort, an dem technologische Entwicklung mit verantwortungsvollem Einsatz verbunden wird, und ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Made in Slovenia 2035-Entwicklungsvision.