Sloweniens Nahrungsmittelmarkt auf Wachstumskurs

Der slowenische Markt für Nahrungsmittel und Getränke wird von der derzeit guten konjunkturellen Entwicklung im Land stark unterstützt. Das Wirtschaftswachstum schwächt sich zwar ab, wird aber hauptsächlich aufgrund des privaten Verbrauches noch recht hoch bleiben (2019: 3,4 Prozent, 2020: 3,1 Prozent).

  • © Getty Images/jeffbergen

Die steigenden Einkommen stärken den Nahrungsmittelmarkt, das Wachstum fällt allerdings je nach Produktgruppe unterschiedlich stark aus. Am kräftigsten werden die Umsätze den Prognosen von FitchSolutions zufolge bei frischem und konserviertem Obst (rund 47 Prozent) ausfallen, wobei die umsatzstärksten Gruppen Fleisch und Geflügel sowie Molkereiprodukte sind.

Auf der Vertriebsseite dominieren sechs Akteure mit einem Marktanteil von gut über 80 Prozent den modernen Lebensmittelhandel in Slowenien; die Handelsketten Mercator, Spar Slovenia, Tus, Hofer, Lidl und der italienische Discounter Eurospin.

Die Importe von Lebensmitteln und lebenden Tieren nahmen zwischen 2010 und 2018 nach Angaben von Eurostat um 45,8 Prozent zu. Am stärksten sind diese dabei bei Kaffee, Tee und ähnlichem, Getreide und -zubereitungen sowie Fleisch und -produkten gestiegen. Der Anteil Deutschlands an slowenischen Importen war 2018 am höchsten in den Warengruppen Milcherzeugnisse (28,6 Prozent), Zucker- und -erzeugnisse (17,1 Prozent) sowie Fleisch und -produkte (9,6 Prozent).

Geschäftserkundungsreise nach Slowenien

Über Chancen auf dem slowenischen und kroatischen Markt werden sich deutsche Unternehmen im Rahmen einer Geschäftsreise zum Thema Lebensmittel vom 18. bis 22. November 2019 in Zagreb und Ljubljana informieren können. Veranstalter ist die GEFA Exportservice GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), gemeinsam mit der AHK Slowenien und der AHK Kroatien als Durchführer vor Ort.

Zusammengefasst nach dem Artikel von Waldemar Lichter (GTAI).

Zurück