MoU über die Zusammenarbeit zwischen DIHK, GZS und AHK Slowenien unterzeichnet

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), die slowenische Industrie- und Handelskammer (GZS) und die Deutsch-Slowenische Industrie- und Handelskammer (AHK Slowenien) haben in der slowenischen Wirtschaftskammer das Memorandum of Understanding (MoU) über die Zusammenarbeit zwischen der DIHK, GZS und der AHK Slowenien unterschrieben. Das Abkommen bildet die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zwischen slowenischen und deutschen Handelskammern und hilft so slowenischen Unternehmen bei der Suche nach neuen Geschäftsmöglichkeiten mit 3,6 Millionen deutschen Unternehmen.

  • © AHK Slowenien

Das Abkommen, welches von Dr. Volker Treier, Außenwirtschaftschef des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Gertrud Rantzen, Vorstandsvorsitzenden der Deutsch-Slowenischen Industrie- und Handelskammer und Boštjan Gorjup, Vorstandsvorsitzendem der Slowenischen Industrie- und Handelskammer, unterschrieben wurde, steuert zusätzlich zur Entwicklung und Vertiefung der Geschäftsbeziehungen zwischen Deutschland und Slowenien bei, und dies mithilfe des AHK-Netzwerks in beiden genannten Ländern sowie Drittländern. Diese Unterstützung wird durch die AHK Slowenien, als erster Ansprechpartner und Vermittlungsstelle für deutsche Unternehmen, geboten. Dabei wird die AHK Slowenien vom DIHK-Netzwerk in 79 regionalen Industrie- und Handelskammern (IHK) in Deutschland unterstützt.

Boštjan Gorjup, Vorstandsvorsitzender der GZS, wies auf die geografische Kleinheit Sloweniens und gleichzeitig auf die starke Exportorientierung der slowenischen Wirtschaft hin: „Aufgrund von demographischen Veränderungen und gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen ist eine weitere Steigerung der Wertschöpfung erforderlich“, lautete seine klare Aussage. Er bezog sich auf die Ziele bis 2025, die in der Entwicklungspartnerschaft von drei Generationen verzeichnet wurden – Exporte in Höhe von 50 Mrd. EUR und Steigerung der Wertschöpfung pro Beschäftigten um rund 30 % (auf 60.000 Euro pro Arbeitnehmer). Die heutige Unterzeichnung des Memorandum zwischen DIHK, AHK Slowenien und GZS sieht er auf der einen Seite als Schritt Richtung Annäherung der slowenischen Wirtschaft an den bisher noch unerreichbaren globalen Markt, womit sich neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen können. Auf der anderen Seite bietet sich somit aber auch für Slowenien die Möglichkeit, sich durch das Herbeisteuern von Lösungen in den Bereichen intelligenter Spezialisierung und Digitalisierungen der Welt zu präsentieren.

Laut der Vorstandsvorsitzenden der AHK Slowenien, Gertrud Rantzen, stellt das Memorandum einen wichtigen Meilenstein der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Deutschland dar: „Deutschland ist der wichtigste Handelspartner Sloweniens und die deutsch-slowenischen Wirtschaftsbeziehungen folgen einem positiven Trend. Das Handelsvolumen in Höhe von etwa 12 Milliarden Euro wird durch die hohen Exporte slowenischer Unternehmen nach Deutschland beeinflusst. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das slowenische Unternehmen ein außergewöhnliches Interesse daran haben, Zugang zum globalen Netzwerk zu erhalten.“

Dr. Volker Treier, Außenwirtschaftschef der DIHK, betonte bei der Unterzeichnung des Memorandums, wie wichtig es sei für das Wohlergehen aller Beteiligten zu arbeiten, bei dem der gemeinsame Nenner die Zusammenarbeit ist. „Die GZS und die AHK Slowenien werden bei der Kontaktherstellung zwischen interessierten slowenischen Unternehmen und dem AHK-Netz wie gewohnt Hand in Hand arbeiten. Beide Seiten werden davon profitieren, dass das deutsche AHK-Netz slowenischen Unternehmen bei ihren Internationalisierungsvorhaben auf Drittmärkten als verlässlicher Partner zur Seite steht. Das umfangreiche Service-Angebot der AHKs reicht von der Geschäftspartnersuche über die Erstellung von Marktstudien bis hin zu spezifischen individualisierten Dienstleistungen für die Unternehmen.“

Im Rahmen des unterzeichneten Memorandums arbeiten die Kammern unter dem Ziel zusammen, slowenische Unternehmen bei ihren Marktaktivitäten auf ausländischen Märkten zu unterstützen. Zu diesem Zweck dient ihnen das weltweite Netzwerk deutscher Auslandshandelskammern, Delegationen und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft, unter dem Namen AHK. Die DIHK fungiert als Dachverband im Namen bilateraler deutscher Auslandshandelskammern.

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