Meinungen: Medeja Lončar über die Arbeitsplätze der Zukunft

Die Digitalisierung samt der Tatsache, dass wir auf den globalen Märkten aktiv sind, sowie dem demografischen Wandel verändert unsere Arbeitsweise erheblich. Die künstliche Intelligenz (KI), die Datenanalytik und die Cloud-Technologien werden die Arbeitsplätze der Zukunft kreieren.

  • © AHK Slowenien

Bis 2022 soll sich in den großen Unternehmen der Welt der Anteil der Beschäftigten in den sog. neuen Berufen von 16 auf 27 Prozent erhöhen, während der Anteil der Arbeitsplätze, die möglicherweise heute bereits technologisch überholt sein könnten, von 31 auf 21 Prozent sinken wird. Obwohl es stimmt, dass durch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz bestimmte Arbeitsplätze verschwinden werden, wird die Technologie viel mehr neue Arbeitsplätzen schaffen. Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums werden bis 2020 folgende Fähigkeiten für eine erfolgreiche Karriere am wichtigsten sein: analytisches Denken und Innovationen, aktives Lernen und Kreativität. Aber auch die Organisationen selber befinden sich im Wandel: Wenn die Entwicklungsteams bisher als geschlossenes System angesehen wurden, dann gilt heute das Prinzip der Offenheit, d. h. einer möglichst umfassenden Zusammenarbeit auch mit externen Institutionen, Universitäten und Forschungsabteilungen.

Bei Siemens sind wir ständig bestrebt, unsere Mitarbeiter aufzuklären, und investieren in die Fortbildungen, wobei der Erwerb digitaler Fertigkeiten ein fester Bestandteil in all unseren Programmen ist.

Medeja Lončar ist Geschäftsführerin von Siemens Slowenien und Kroatien und Mitglied im Kontrollausschuss der AHK Slowenien.

Lesen weitere interessante Meinungen über KI und die Zukunft in der aktuellen Ausgabe der Ambition hier.

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