Der deutsch-slowenische Handel floriert

Deutschland und Slowenien unterhalten eine rege Handelsbeziehung. Im vergangenen Jahr exportierte Slowenien Waren im Wert von 5,7 Milliarden Euro nach Deutschland. Das Land importierte hingegen deutsche Güter im Wert von 5,2 Milliarden Euro. Slowenien verzeichnete im 2017 einen Außenhandelsüberschuss von 470 Millionen Euro und gilt somit als eines der wenigen Länder, das im Handel mit Deutschland einen Außenhandelsüberschuss verzeichnet.

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Im bilateralen Handel sind auch in diesem Jahr große Erfolge zu erwarten. Seit 2012 verbucht Slowenien einen Außenhandelsüberschuss, welcher sich im Jahr 2017 auf 470 Millionen Euro belief. Im Juni 2018 belief sich der Überschuss auf insgesamt 154,5 Millionen Euro und erreichte somit den bisherigen Jahresspitzenwert.

Deutschland gilt als wichtigster Handelspartner und exportiert hauptsächlich Kraft- und Landfahrzeuge, Maschinen und elektrotechnische Erzeugnisse nach Slowenien. Zuletzt stieg auch die Ausfuhr von deutschen Nahrungsmitteln, Getränken und Kunststoffen stark an.

Sowohl die Branche des slowenischen Fahrzeugbaus, der Elektrotechnik, der Arzeimittelproduktion als auch die Chemieindustrie zeigen sich exportorientiert. Aufgrund der stetigen Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Slowenien und die gute Konjunktur in den wichtigsten Abnehmerländern sollen auch künftig die Zahlen der slowenischen Ausfuhren weiter steigen und neue Rekorde erzielen.

Von der zunehmenden internationalen Verflechtung profitieren beide Länder, die eng miteinander kooperieren. Eine Vielzahl der Importe nach Slowenien sind Vorerzeugnisse, die im Land von ortsansässigen oder internationalen Unternehmen weiterverarbeitet und als Fertigprodukte erneut ausgeführt werden.

Quelle: STAT, STAT, GTAI

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