Initiativen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) führt die AHK Slowenien regelmäßig Projekte zur Exportförderung deutscher Unternehmen durch. Hierbei verfügen wir über langjährige Erfahrung und wichtige Kontakte im Zielmarkt Slowenien.

Im Jahr 2016 legen wir unter anderem besonderen Fokus auf das Thema Industrie 4.0.

Industrie 4.0

Industrie 4.0

International ist die Industrie 4.0 das Sinnbild der digitalisierten Industrie. Fast die Hälfte unserer Mitglieder ist direkt oder indirekt im Produktionsgewerbe tätig.

Besonders deshalb ist das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eines der zentralen Schwerpunktthemen für die nächsten Jahre für uns. Die Industrie 4.0 hat es sich zum Ziel gesetzt, deutsche Industrien für die Zukunft zu wappnen und arbeitsfähig zu bewahren. Das Prinzip der  Mass-Customization, also der starken Individualisierung von (Großserien-) Produktionen, steht dabei im Fokus. So sind Kunden und Geschäftspartner direkt in den Geschäfts- und Wertschöpfungsprozess mit eingebunden. Dabei werden Qualitätsstandards beachtet, die die Hochwertigkeit der angebotenen Dienstleistungen sichern. Durch innovative Monitoring- und Entscheidungsprozesse sollen Unternehmen befähigt werden, Wertschöpfungsprozesse ohne sogenannte time lags koordinieren und optimieren zu können.

Die AHK Slowenien führt derzeit eine Umfrage zum Thema Industrie 4.0 durch.

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Erneuerbare Energien / Energieeffizienz

Erneuerbare Energien / Energieeffizienz

Um mit Hilfe der Verbreitung deutscher Technologien einen aktiven Beitrag zum globalen Klimaschutz zu leisten und um deutsche Unternehmen bei der Positionierung auf internationalen Märkten zu unterstützen, wurde 2003 aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages die Exportinitiative Erneuerbare Energien ins Leben gerufen. Seitdem wird sie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) koordiniert, finanziert und betreut.

Mit einem breiten Angebot von Maßnahmen unterstützt die Exportinitiative deutsche Unternehmen der EE-Branche bei der Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland. Ein umfangreiches Informationsangebot zu internationalen Märkten, Seminarveranstaltungen, Geschäftsreisen ins Ausland, Kontaktanbahnung mit Kooperationspartnern aus dem Zielland, Marketingunterstützung und Vieles mehr dienen insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen als Starthilfe für ihre Auslandsaktivitäten. Im Rahmen dieser Initiative und auch unter dem Motto „Energieeffizienz“ wird die AHK Slowenien 2015 zwei Geschäftsreisen ausrichten.

e-Mobility

e-Mobility

Eines der zentralen Geschäftsfelder der deutsch-slowenischen Wirtschaftsbeziehungen ist die Automobil- und –zuliefererindustrie. Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) statuierte Weiterentwicklung der sogenannten Elektromobilität oder e-Mobility eröffnet nicht nur wirtschaftliche Vorteile und Wachstumschancen. Sie begünstigt auch umweltpolitisches und gesellschaftliches Umdenken, was insgesamt zu einer „grüneren“ Gesellschaft und Industrie beiträgt. Als „European Green Capital 2016“ stehen die slowenische Hauptstadt Ljubljana und auch Slowenien selbst im Fokus umweltfreundlicher Technologien, die bei der e-Mobility ein Kernelement darstellen. Die Perspektive der CO2-losen Mobilität ist der Grundstein für die Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien, die bereits durch die Exportinitiative seitens des BMWis gefördert werden. Der Erfolg deutscher und anderer Elektroautoanbieter hängt von den Wachstumschancen der Zielmärkte im In- und Ausland ab. Zusammen mit der Industrie 4.0 und den Initiativen zu Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien eröffnet sich der deutsch-slowenischen Wirtschaft so ein aussichtsreiches und erfolgsversprechendes, „grünes“ Geschäftsfeld. Dies haben wir als AHK Slowenien auch für uns als eines unserer Schwerpunktthemen für die kommenden Jahre definiert.

Duale Ausbildung

Duale Ausbildung

Mit erweiterten Auslandsaktivitäten und zunehmenden Investitionen deutscher Unternehmen steigt weltweit auch deren Nachfrage nach qualifizierten Fach- und Führungskräften im Ausland. In Slowenien zeigen sich deutsche Unternehmen zunehmend unzufrieden mit dem slowenischen Berufsbildungssystem. Daher nahm sich die AHK Slowenien dieser bedeutenden Aufgabe der Berufsbildung schon Anfang 2014 mit der Gründung eines Arbeitsauschusses an. Zielgruppe sind in erster Linie die Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen vor Ort. Bewährte Konzepte der betrieblichen Aus- und Weiterbildung aus Deutschland kommen zum Einsatz, die beruflich auch im Gastland verwertbar sind.

Ansprechpartner

Žiga Fišer

Leiter PR und Mitgliederkommunikation

+386 1 252 88 68
+386 1 252 88 69
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