IMD-Rangliste: Slowenien noch immer auf Platz 43

05.06.17 Wirtschaftsnachrichten

Quelle: Wikipedia

Nach der Studie der Schweizer Business School IMD liegt Slowenien auf der diesjährigen Rangliste der Wettbewerbsfähigkeit auf Platz 43. Slowenien besetzt so den gleichen Platz wie im letzten Jahr, zwar waren im letzten Jahr Zypern und Saudi-Arabien noch nicht auf der Liste.

Mit den Neulingen auf der Liste, Zypern und Saudi-Arabien, die den 37. und 38. Platz belegten, stieg Slowenien um zwei Plätze nach oben – sagt Mateja Drnovšek von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in Ljubljana. 

In der IMD-Studie wurden Staaten nach vier Kategorien bewertet: Wirtschaftsleistung, Regierungseffizienz, Unternehmungseffizienz und Infrastruktur. Im letzten Jahr fiel Slowenien bei der Wirtschaftsleistung vom Platz 43 auf Platz 47. Bei der Regierungseffizienz stieg Slowenien vom Platz 45 auf Platz 42. Einen Stieg verzeichnete Slowenien auch bei der Unternehmungseffizienz und stieg so vom Platz 53 auf Platz 48. Im Bereich Infrastruktur fiel Slowenien vom Platz 30 auf Platz 31.

Hohe Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer

In der Kategorie Regierungseffizienz wurden öffentliche Finanzen und der institutionelle Rahmen besser bewertet als im Vorjahr, die Fiskalpolitik dagegen schlechter. Slowenien hat einerseits eine sehr gleichmäßige Gehaltsverteilung und geringe Lohnunterschiede nach Geschlecht, andererseits hat der Staat hohe Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitnehmer.

Platz 34 an der Liste der digitalen Wettbewerbsfähigkeit

Slowenien punktete mit öffentlichen Investitionen im Schulwesen und Ausgaben, die die Unternehmen für Forschung und Entwicklung bestimmen. Niedrige Bewertungen erhielt Slowenien für die Qualität des Luftverkehrs und die rigide Umweltgesetzgebung. An der Liste der digitalen Wettbewerbsfähigkeit, die im diesem Jahr zum ersten Mal aufgestellt wurde, liegt Slowenien auf Platz 34.

Singapur überholt die USA

Platz Eins und Zwei besetzten Hongkong und die Schweiz, gefolgt von Singapur, der die USA überholt hat. Unter den Top 10 befinden sich fünf EU-Staaten; den höchsten unter ihnen besetzten die Niederlende mit den fünften Platz.

Quelle: MMC RTV Slovenija